Eqbal Moradi, Mitglied der Führung des Kurdistan Human Rights Association (KMMK) e.V. wurde am Dienstag, dem 26. Juli 2018, vor drei Jahren ermordet, und seine Leiche wurde am Fluss Panjvin der Autonomen Region Südkurdistan (KRG) identifiziert.
Laut den medizinischen Informationen der Autonome Region Kurdistan wurde er durch das Abfeuern von drei Kugeln ermordet und sein Leichnam am Tatort zurückgelassen.
Eqbal Moradi, der Vater eines zum Tode verurteilten politischen Gefangenen Zanyar Moradi und der Onkel von Loghman Moradi, einem weiteren zum Tode verurteilten politischen Gefangenen, nahm auf an den Kämpfen der politischen Parteien Kurdistans teil. Anzumerken ist, dass Eqbal Moradi 2008 auch Ziel eines Terroranschlags in der Nähe von Panjvin war und nach Verletzten und rechtzeitigem Transport ins Krankenhaus vor dem Tod gerettet wurde.
Kurdistan Human Rights Association (KMMK) e.V. angesichts der wiederholten Drohungen der Iran gegen Eqbal Moradi und anderer Mitglieder dieser Menschenrechtsorganisation sowie der Aufzeichnungen der Islamischen Republik in Bezug auf Terroranschläge sowohl in der Region Kurdistan als auch weltweit, betrachtet die Islamische Republik für Ermordung Eqbal Moradi Iran verantwortlich.
Kurdistan Human Rights Association (KMMK) e.V. unter Berufung auf Artikel 51 des Ersten Zusatzprotokolls zur Genfer Konvention und Artikel 13 des Zweiten Zusatzprotokolls zum Attentat und in Übereinstimmung mit dem Internationalen Prinzip (Bassiouni, 1974: 204) über die Souveränität des Staates über Kriminalität und das Zusatzprotokoll zum Terrorismus (UN.DOC: 16) fordert die Regionalregierung Kurdistans, die Bundesregierung des Irak und die Patriotische Union Kurdistans (YNK) auf, die Täter dieses Verbrechens unverzüglich zu identifizieren und vor Gericht zu stellen.
Drei Jahre nach dem Attentat haben die Behörden der Autonomen Region Südkurdistan die Täter des Attentats noch nicht identifiziert und nichts unternommen, um sie strafrechtlich zu verfolgen.
Kurdistan Human Rights Association (KMMK) e.V. verurteilt die Ermordung vom Eqbal Moradi aufs Schärfste, fordert jedoch die Regierung Südkurdistans auf, die Öffentlichkeit über die Ergebnisse ihrer Ermittlungen zu informieren und die Täter dieser Ermordung zu bestrafen.
Kurdistan Human Rights Association (KMM) e.V.

